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Dieses Rezept ist sicher etwas aufwendiger in der Art der Zubereitung, man sollte etwas Zeit einplanen. Das Rezept ist das dritte aus Slowly Veggie, dass wir gekocht haben und um es vorweg zunehmen hat es mir geschmacklich am besten geschmeckt.




Folgende Zutaten wurden benötigt:

  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 200 ml Milch
  • 120 g Butter
  • 700 g rote Zwiebeln
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Essig
  • 300 ml Portwein
  • 100 ml Rotwein
  • 1 Lorbeerblatt
  • 6 Zweige Thymian 
  • 600 g Pastinaken
  • 2 Knoblauchzehen
  • 120 g Sahne
  • 5-6 EL Paniermehl


Zubereitung:

Kartoffeln  schälen würfeln und in gesalzenem Wasser gar kochen, abgießen, mit dem Stampfer stampfen und mit warmer Milch und 50 g Butter vermischen.

Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Zucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren lassen (nicht verbrennen lassen), die Zwiebeln zugeben und rühren bis der Zucker sich gelöst hat. Nun mit dem Essig ablöschen und den Portwein und Rotwein zugeben. Lorbeerblatt und Thymian zugeben, für ca. 40 Minuten bei mittlerer Hitze sämig einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Während des einkochen Pastinaken schälen, und in ca. 5 mm dünne Scheiben schneiden (hobeln). Knoblauch schälen, fein würfeln und in 50 g Butter glasig dünsten. Pastinaken zugeben und 1 min mit andünsten. Sahne zugeben, aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen und vom Herd stellen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen, Auflaufform mit Butter einfetten und das Kartoffelpüree in die Form geben. Pastinaken darüber verteilen und die eingekochten Zwiebeln auf den Pastinaken verteilen. Den Auflauf 25-30 Minuten backen.

Backofen auf Oberhitze einstellen (wenn vorhanden auf Grillstufe) Form aus dem Ofen nehmen und das Paniermehl auf den Zwiebeln verteilen. Auflauf weitere 5-10 Minute im Ofen backen, bis die Oberfläche gebräunt ist.



Fazit:


Ein etwas aufwendigeres aber kein kompliziertes Hauptgericht, dass man so eventuell auch in drei Teilen auf den Teller legen könnte ohne Auflaufform und überbacken. Mich haben die Zwiebel nach der Behandlung mit Zucker und Portwein recht stark an Rotkraut erinnert, was sicher eine interessante Herangehensweise ist, doch den Aufwand kann man in Frage stellen, da man ja auch einfach Rotkraut servieren könnte. Optisch ist es sicher eher ein Hingucker als Dreierlei auf dem Teller, wenn man es den in einem Stück auf den Teller bekommt.

Abschließen kann man sagen eine interessante Variante von Kartoffelstampf mit Pastinakenrahmgemüse und Rotkraut, das ich recht lecker fande, mich jedoch nicht vom Hocker gehauen hat. Aber als Inspiration nehme ich mit, vielleicht in Zuknuft mal öfters Verschiedenes zu schichten und als Auflauf zu servieren.
Hier mal ein Rezept mit Hauptzutaten die ich erst seit Neuerem schätzen gelernt habe. Sellerie schon etwas länger, Rote Bete eigentlich erst seit ich Rote-Bete-Chips gegessen habe und die Rote Bete Note eigentlich sehr gut fand. Also das ganze mal zusammen. Katharina mag Rote Bete schon länger und hat auch nichts gegen Meerettich. Das Rezept haben wir in slowly veggie Ausgabe 1 2015 gefunden.


Folgende Zutaten werden benötigt (4 Portionen):
  • 700 g Rote Bete (vorgekocht, wenn frisch dann am Vortag kochen)
  • 700 g Sellerieknollen
  • 100 g Bergkäse
  • 30 g frischer Meerrettich
  • 60 g Butter
  • 1El Mehl
  • 275 ml Milch
  • 1 Prise Muskatnuss
Zubereitung:

Sellerieknollen schälen, halbieren (bei großen Knollen 1/4) und in 5 mm dünne Scheiben schneiden. Selleriescheiben 5 min in Salzwasser garen, abgießen und abschrecken. Rote Bete ebenfalls in 5 mm dünne Scheiben schneiden.

Auflaufform einfetten Sellerie- und Rote-Bete-Scheiben einschichten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Käse fein reiben, Meerrettich schälen und reiben.

Für die Sauce die Butter zerlassen, Mehl darüber geben und ca. 1 Minute unter Rühren farblos andünsten. Die Milch zugeben und unter Rühren aufkochen, Meerrettich und Käse in die Sauce einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Sauce über das Gemüse geben und 25-30 Minuten überbacken.



Fazit:
Die Sauce fand ich ganz lecker, wobei man wirklich aufpassen muss dass man nicht zu viel Meerrettich zugibt, wenn man ihn nicht so sehr mag. Für mich war es zu viel, Katharina mochte es schon eher. Ich fand das Ganze durchaus interessant, jedoch fand ich es etwas zu Meerrettich lastig und irgendwas hat gefehlt, vielleicht noch Kartoffel dazu schichten für eine ausgewogener Konsistenz, da Sellerie und Rote Bete doch eher eine klitschige (ein besseres Wort ist mir nicht eingefallen, damit will ich nicht sagen das es nicht lecker ist) Konsistenz haben .
Heute gibt es mal ein eher ungesundes Rezept (Freude für die Puddingvegetarier). Käse und Fett pur, einmal die Woche sollte das ja auch erlaubt sein ;), gefunden in Köstlich Vegetarisch Ausgabe 1 2015.
Dazu haben wir noch einen Pflücksalat serviert damit es nicht ganz so ungesund daherkommt.



Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Bund gemischte Kräuter (z.B. Schnittlauch, Basilikum und Petersilie)
  • 250 g Magerquark
  • 35 ml Sprudelwasser
  • 600 g Wurzelgemüse (z.B. rote Beete (vorkochen), Pastinake, Möhre, Steckrübe, Schwarzwurzel)
  • 9 EL Mehl
  • 220 ml Milch
  • 2 TL Dijon Senf
  • 200 g Parmesan 
  • 1/2 Bund glatte Petersilie 
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 1 TL Chiliflocken
Zubereitung:

Kräuter für den Dip waschen, trocken schütteln und fein hacken. Quark mit Sprudelwasser verrühren, Kräuter unterrühren mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wurzelgemüse schälen und in ca. 6 cm lange und 1 cm breite Streifen schneiden (wer sich weniger Aufwand machen will kann auch 1 cm dicke scheiben schneiden, wenn das Gemüse recht groß ist).
3 EL Mehl mit 2 TL Salz und 2 TL Pfeffer in tiefen Teller mischen. In zweitem tiefen Teller 6 EL Mehl mit Milch und Senf zu einem sämigen Teig mischen. Parmesan in dritten tiefen Teller fein reiben (sollte wirklich recht fein sein, da die Panade sonst zu dick wird,  wie uns passiert) Petersilie und Rosmarin waschen und trocken schütteln Blättchen und Nadeln fein hacken und zugeben. Salz, Pfeffer und 1 TL Chiliflocken untermischen.

Backofen auf 100 °C vorheizen. Wurzelgemüse nacheinander in Teller 1,2,3 wenden. In großer Pfanne Öl heiß machen und das panierte Gemüse portionsweise bei mittlerer Hitze goldbraun braten (ca. 7 min) und im Ofen warm halten.  Fertig

Fazit:



Sehr lecker und sehr fettig. Ich hatte den Parmesan etwas zu grob gerieben und deswegen war die Panade sehr üppig und dick, das Gemüse kam deswegen leider nicht ganz zur Geltung. Trotzdem lecker und mit meinem Chilipulver aus selbst gezogenen Chili gut scharf.

Heute gab es eine Chicorée-Quiche, Quiche ist immer gut, lecker, einfach, schnell. Ratatouille Quiche war z.B. eins der erste Rezepte, das mir richtig gut gelungen ist als junger Student und frischer Selbstversorger, daher kann man das immer machen. Ist am nächsten Tag meist noch besser und man kann sich den Rest problemlos auf die Arbeit mitnehmen und kalt und warm essen.
(hmm klingt wie eine Lobeshymne auf Quiche, egal!) Das Rezept ist aus der 1 Ausgabe 2015 köstlich Vegetarisch



Hier die Zutaten:

  • 200 g Dinkelvollkornmehl (im Notfall geht auch normales) 
  • 50 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 100 g Butter
  • 50 ml Wasser
  • 500 g Chicorée
  • 40 g Schalotten
  • 200 g reife Birne (sollte aber noch nicht butterweich sein)
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Honig
  • 1/2 Anissamen (nur für Liebhaber)
  • 125 g Brie
  • 1 Becher Schmand
  • 2 Eier
Zubereitung:
Für den Teig 1/2 TL Salz, Mehl und die gemahlenen Nüsse mischen. Butter in Würfel schneiden und mit den Händen unter die Mehlmischung kneten. 50 ml kaltes Wasser zugeben und zu einem glatten Teig verkneten, Form in eine  gefettete Quicheform (oder ähnliches) hineindrücken und eine ca. 2 cm hohen Rand formen. Kühl stellen.
Für den Belag Chicorée waschen, putzen, längs halbieren, Strunk keilförmig herausschneiden und Hälften quer in 1 cm breite Streifen schneiden. Schalotten schälen und fein würfeln. Birne waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Chicorée, Schalotten, Birnen und Schnittlauch in eine großen Schüssel geben. Mit Zitronensaft, Honig und Anis (nur wenn man ihn mag, für uns hat ein etwas dominanten Geschmack über das Gericht gelegt) vermischen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
Backofen auf 200 °C vorheizen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und ca 15 min vorbacken, Inzwischen den Brie in 1 cm große Würfel schneiden und unter Chicorée-Mischung geben. Eier mit Schmand verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Flüssigkeit von Chicoréemischung abgießen und nun mit der Eier-Schmand-Mischung mischen.
Temperatur auf 180 °C reduzieren Chicorée-Schmand-Masse auf Teigboden verteilen, in den Ofen 50-60 Minuten backen.





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Heute gibt es also Linsenlasagne (aus Ausgabe 1 2015 Köstlich Vegetarisch). ein Linsengericht auf dem Speisezettel ist sicherlich immer eine gute Ergänzung. Linsen haben viel Eiweiß, Vitamine und Ballaststoffe und sollten bei der vegetarischen Ernährung nicht fehlen. Wenn dieses Linsengericht dann auch noch lecker ist, hat man alles richtig gemacht.
Zutaten:
für die Lasagne

  • 120 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zimtstange
  • 250 g Tellerlinsen
  • 1 Dose stückige Tomaten (400g)
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 EL getrockneter Majoran
  • 75 g Parmesan
  • Lasagneblätter
  • 150 g Crème fraiche
  • 1 TL Gemüsebrühe Pulver
für das Tsatsiki
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Stiele Basilikum
  • 1/2 Salatgurke
  • 400 g Naturjoghurt
  • 2 EL Olivenöl
Zubereitung
120 g Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Kürbis waschen, halbieren, Kerne und fasriges Kerngewebe entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch mit Chilipulver, den Lorbeerblättern und der Zimtstange ca. 3 Minuten darin anbraten. Kürbis und Linsen zugeben und mit 750 ml Wasser aufgießen, gut umrühren, aufkochen und ca. 25 Minuten im offenen Topf köcheln lassen (bis das meiste Wasser von den Linsen aufgenommen bzw. verdampft ist, jedoch nicht komplett trocken werden lassen).
Während dessen Knoblauch für das Tsatsiki schälen und fein würfeln. Basilikum waschen und trocken schütteln, Blättchen abzupfen und in feine Streifen schneiden. Gurke waschen, grob raspeln, in einem Sieb mit 1/2 TL Salz bestreuen und ca. 10 Minuten Wasser ziehen lassen. Gurke nun gut ausdrücken und mit Knoblauch, Basilikum, Joghurt und Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Backofen auf 180°C vorheizen.
Nun bei den Linsen die Zimtstange und die Lorbeerblätter entfernen und die Tomaten unterrühren. Mit Chilipulver, Gemüsebrühe, Majoran und Salz (hier nicht sparen die Linsen und die Lasagneplatten nehmen einiges an Salz auf) würzen. Boden der Auflaufform mit Soße bedecken, eine Schicht Lasagneblätter darauf verteilen und wieder Soße darübergeben Vorgang wiederholen bis man alles verbraucht hat, man sollte auf ca. 3 Schichten Lasagneblätter kommen. Crème Fraise mit geriebenen Parmesan vermischen und auf die oberste Schicht Lasagneblätter verteilen. Das Ganze ca. 35 Minuten backen. 
Fazit:
Es war wirklich sehr lecker und der Tsatsiki hat dem ganze eine gewisse Leichtigkeit gegeben, man sollte also nicht auf den Dip verzichten. Auch vom Zubereitungsaufwand war es  gut machbar und falls was über bleibt kann man es auch gut am nächsten Tag noch essen. Wie oben erwähn alles richtig gemacht, lecker, gesund und für Lasagne meines Erachtens nach noch nicht mal so opulent.






Auflauf
Heute Abend gab es Rosenkohlauflauf...
...eigentlich sind wir nur bedingt Rosenkohlfans. Hmm
Aber Probieren geht über Studieren sagt der Volksmund. Also mal eine neue Kombi mit Rosenkohl probieren. Gefunden haben wir das Ganze in Ausgabe 1 2015 slowly Veggie.
Folgende Zutaten wurden benötigt:
  • 800g frischer Rosenkohl
  • 5 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g vorgekochte und geschälte Maronen
  • 100g Walnüsse
  • 50g Butter
  • 200g Crème frâiche
  • 150g gereifter Camembert
Zubereitet wurde es wie folgt:
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
Rosenkohl äußeren Blätter entfernen (im Notfall tut´s auch TK Rosenkohl) ,halbieren und 8 min in Salzwasserkochen. Danach abgießen und abschrecken. Schalotten und Knoblauch fein würfeln, Maronen und Walnüsse grob schneiden.
Butter in Pfanne zerlassen und Schalotten und Knoblauch glasig andünsten, danach Walnüsse und Maronen dazugeben und 4 min andünsten, gelegentlich rühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss würzen und die Crème frâiche unterrühren.
Rosenkohl in eine Auflaufform geben Maronen-Walnuss-Gemisch darüber verteilen. Camembert in Würfel schneiden und darüber verteilen. Nun das ganze 20 min im Ofen überbacken... Fertig.
Zum fertigen Auflauf können auch Teigware oder ähnliches gereicht werden, bei uns gab es das ganze pur.
Nun zum Fazit: das Ganze war ganz ok und hatte auch eine nette neue Geschmacksnote, insbesondere die Mischung von Camembert, Maronen und Rosenkohl war sehr interessant und hat auch irgendwie gut harmoniert. Ab an irgendeinem Punkt hat mir etwas gefehlt. Also durchaus lecker, viel Spaß beim selber probieren.









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